Die Bedeutung des Verständnisses von Religiosität für die heutige Religionspädagogik

Zusammenfassung

Religionen haben vielfältige Wandlungsprozesses zu bestehen, wenn sie über Jahrhunderte hinweg Bedeutung für die Lebenswirklichkeit ihrer Anhänger gewinnen und erhalten wollen. Das Christentum befindet sich gegenwärtig in einer Umbruchphase, die speziell in Mitteleuropa von einer schwächer werdenden Bindung an die Kirche als Organisation und Institution geprägt ist. Dazu tragen Richtungsentscheidungen und Verhaltensweisen kirchlicher Amtsträger ebenso bei wie der säkulare Trend zu Individualisierung, auch im „Aufbau“ des eigenen Lebenslaufs. Gesucht wird nach Gemeinschaft, aber häufig ohne allzu feste Bindung. Vereinnahmung wird abgelehnt, Zugehörigkeit nach eigenen Zugangsregeln wird gesucht. Alles in allem läßt sich die Ausgangslage zugespitzt in These 1 zusammenfassen:

These 1: Patchwork-Religion folgt Patchwork-Identität.

Erschienen am 2001 in Laichingen

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Dokumententyp:

IfS Studie

Fachgebiete:

RELIGION